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Wanderausstellung „Die gefährlichste Krankheit“

17 Juli um 9:00 - 16 August um 12:00

Was gibt Menschen Halt?

Die Wanderausstellung „Die gefährlichste Krankheit“ greift einen Gedanken der Philosophin Simone Weil auf: Nicht Krankheit oder Armut seien die größte Gefahr für eine Gesellschaft, sondern Entwurzelung – der Verlust von Zugehörigkeit, Perspektive und Verantwortung füreinander.

Anhand eindrucksvoller Fotografien und Texte fragt die Ausstellung, warum Menschen ihre Wurzeln verlieren und welche Folgen das für unser Zusammenleben hat. Sie macht sichtbar, wie Ausgrenzung, Gewalt, soziale Spaltung und Perspektivlosigkeit miteinander zusammenhängen und warum Gemeinschaft, Würde und Zugehörigkeit so wichtig sind.

Eintritt frei

Die Ausstellung ist Teil der HIER-Initiative des Evangelischen Kirchenkreises Saale-Unstrut und wird von der Friedensbibliothek Berlin zur Verfügung gestellt.

Wo Menschen sich zugehörig fühlen, wächst Vertrauen. Wo Zugehörigkeit verloren geht, entstehen oft Unsicherheit, Ausgrenzung und Spaltung. Die Ausstellung lädt dazu ein, darüber nachzudenken, was Menschen Wurzeln gibt – damals wie heute.

Die Ausstellungsreihe wird gefördert durch die Amadeu Antonio Stiftung und die Gemeinschaftsinitiative Zukunftswege Ost.

 

🗓️ Wann?
Zeitraum: 17. Juli bis 16. August 2026
Öffnungszeiten: Dienstag 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 16.00 Uhr
Donnerstag 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr
, zusätzlich nach Anfrage

🪧 Wo?
Stadtkirche St. Maximi, Markt 35, 06217 Merseburg

Details

  • Beginn: 17 Juli um 9:00
  • Ende: 16 August um 12:00

Veranstaltungsort

Veranstalter

  • Evangelischer Kirchenkreis Saale-Unstrut