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SUMMARY:Stolpersteine - Filme gegen das Vergessen.
DESCRIPTION:Stolpersteine – Filme gegen das Vergessen ist eine Kurzfilmreihe des Master-Studiengangs Multimedia und Autorschaft der Abteilung für Medien- und Kommunikationswissenschaft der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Inspiriert vom Stolpersteinprojekt des Künstlers Gunther Demnig\, setzen sich die Studierenden seit 2007 in dokumentarischen Projekten mit den Menschen und Geschichten hinter den Gedenksteinen auseinander. \nCornelia Zimmermann (Stadtmuseum Halle) und Leef Hansen-Parsa (Studiengang Multimedia und Autorschaft an der MLU Halle-Wittenberg) führen durch die Veranstaltung und laden im Anschluss zum Gespräch ein. Als Gesprächspartner ist Max Privorozki\, Vorsitzender der jüdischen Gemeinde zu Halle eingeladen. \nFolgende Filme sind zu sehen: \n\nIn der Produktion DAS ZEICHEN OST (12:26 Minuten; Laura Große\, Laura Klar\, Sophia Sailer\, Sophie Tiedemann) begeben sich die Filmemacherinnen auf eine Spurensuche\, welche die Schicksale der Menschen und Kinder würdigt\, die von 1941 bis 1945 von den Nazis aus der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland verschleppt und zur Zwangsarbeit gezwungen wurden. Der Dokumentarfilm bringt ihre Erinnerungen an die Orte zurück\, wo sie leiden mussten.\n SHATTERED MEMORIES (17:57 Minuten; Kristina Hammermann\, Clara Hoheisel\, Theresa Lang\, Robin Osthoff) fokussiert mit Eve Kugler eine Überlebende des Holocausts: Im Film teilt sie als Zeitzeugin ihre Kindheitserinnerungen an die Schrecken der Nazi-Herrschaft\, ihre dramatische Flucht über Frankreich in die USA sowie die langanhaltenden Auswirkungen dieser traumatischen Erfahrungen auf ihr Leben.\nIVY ROOTS (15:30 Minuten; Mario Apel\, Anne Hofacker\, Mathis Schneider) erzählt die Geschichte von Lisle Kulbach\, die in den USA ihre jüdische Familiengeschichte aufarbeitet und gemeinsam mit der deutschen Kunsthistorikerin Katja Schneider-Stief die Lebensgeschichte ihres Großvaters Paul Frankl erforscht\, der aus Deutschland flüchten musste.\nJÜDISCHE IDENTITÄTEN – DREI GENERATIONEN ERZÄHLEN (15:20 Minuten; Johanna Stolz; Valerie Börner\, Hannah Diehl) folgt Rosa Teplitzki – einer europäischen Jüdin – auf ihrer Reise der Selbstfindung durch die Familiengeschichte ihrer jüdischen Kontingentflüchtlings- und sowjetischen Migrant*innenfamilie\, wobei die Gespräche über Glauben und Jüdischsein in unterschiedlichen Epochen und politischen Systemen eine Brücke zum heutigen jüdischen Leben in Deutschland und der Entwicklung jüdisch-postsowjetischer Identitäten schlägt.\n\n📆 WANN?\nMittwoch\, 24. Januar 2024\, 18:00 Uhr \n📌 WO?\nPuschkino in Halle\, Kardinal-Albrecht-Str. 6\, 06108 Halle (Saale)
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